TermineTermine
Berlin, Donnerstag, 4. November 2010 um 18.00 Uhr
im Deutsch-Russischen Museum Karlshorst
CHANDOGIN
Kriegsfotos aus Karelien und Leningrad 1939-1944
21.02.2010 14:00 Uhr Rundgang (Führung) in Hamburg-Eppendorf
Es sprechen:
Dr. Jörg Morré
Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin Karlshorst
Prof. Jurij Kilin
Universität Petrosawosdsk
„Die Bedeutung des Finnisch-Sowjetischen Winterkrieges in der sowjetischen / russischen Erinnerungskultur“
Der Leningrader Fotokorrespondent Nikolaj I. Chandogin (1909-1989) gehört zu
den wenigen Fotografen, die während des sowjetisch-finnischen Winterkrieges
1939/40 in Karelien fotografierten. Dabei entstanden Aufnahmen von einem weitgehend unbekannten Kriegsschauplatz. Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 war Chandogin, der seit 1935 für die Zeitung des Leningrader Militärbezirks „Auf Heimatwacht“ arbeitete, als Kriegsfotograf der Leningrader Front zugeteilt.
Seine Bilder von der Front und vom Kriegsalltag im Leningrader Gebiet, in Estland und Karelien werden in der Ausstellung durch Fotografien ergänzt, die er während der deutschen Blockade Leningrads aufnahm. Chandogins Augenmerk richtete sich vor allem auf Sterben und Überleben der Einwohner der von September 1941 bis Januar 1944 von ihren Lebensadern abgeschnittenen zweitgrößten sowjetischen Metropole.
Nach dem Krieg arbeitete Chandogin weiter für die „Heimatwacht“ wie auch für die populären Zeitschriften „Sowjetunion“ und „Ogonjok“.
Eine Ausstellung im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie
5. November 2010 - 6. Februar 2011
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Begleitband.
Hardcover im Buchhandel (KettlerDruckVerlag)
Broschur im Museum
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin
Tel.: 030 / 501 508 10
S-Bahnhof Karlshorst/ Bus 296
U-Bahnhof Tierpark / Bus 296
Berlin, 27. und 28. November 2010
1. MAX-LINGNER-KOLLOQUIUM
DIE WELT DER PARISER WOCHENZEITSCHRIFT MONDE
27./28. NOVEMBER 2010
«... Kommen Sie und arbeiten Sie mit uns an der Zeitung MONDE.» Die zitierten Worte stammen aus einem Brief, den Henri Barbusse, von Juni 1928 bis September 1935 Herausgeber der Pariser Wochenzeitschrift MONDE, 1930 an den Maler Max Lingner geschrieben hat.
Während Lingners Mitarbeit an MONDE gut dokumentiert ist, hat die Geschichte der Zeitschrift bisher nur partiell Aufmerksamkeit gefunden. Mit dem Kolloquium sollen Anstöße dafür gegeben werden, diese internationale «Zeitschrift für literarische, künstlerische, wissenschaftliche, ökonomische und soziale Information» (so anfangs ihr Untertitel) genauer zu betrachten. In neun Vorträgen werden die charismatische und widersprüchliche Persönlichkeit von Barbusse, die internen und externen politischen Konflikte, veröffentlichte Beiträge und die Gestaltung der Titelblätter ebenso behandelt wie der mediengeschichtliche und gesellschaftspolitische Kontext.
- Thema
- Programm
- Veranstalter Max-Lingner-Stiftung Berlin
- Anmeldung/Kontakt: Michaela Klingberg
Berlin - 11.12.2009 Jahresmitgliederversammlung des Drafd e.V.
Franz-Mehring-Platz 1, Seminarraum 1, Beginn 11 Uhr